RFID-Datenlösungen für Textilsortierung und Lebenszyklustransparenz
RFID-Textilverfolgung kann Recycling- und Sortierunternehmen Lebenszyklusinformationen auf Einzelartikelebene bereitstellen, um fundiertere Entscheidungen über Wiederverwendung, Verwertung und den Umgang mit Textilien am Nutzungsende zu unterstützen.
Textilrecyclingbetriebe müssen große Mengen gebrauchter Kleidungsstücke und wiederverwendbarer Textilprodukte identifizieren und sortieren, deren Herkunft, Zusammensetzung, Nutzung und Zustand andernfalls schwer festzustellen sind. Ohne zuverlässige Daten werden potenziell wiederverwendbare oder recycelbare Artikel möglicherweise auf Grundlage pauschaler Annahmen statt ihrer tatsächlichen Historie verarbeitet.
Eine dauerhafte RFID-Identität kann während der Herstellung, des Einsatzes, des Waschens, der Wiederverwendung und der Ausmusterung mit dem Textil verknüpft bleiben. Wenn die relevanten Lebenszyklusinformationen über Software mit dieser Identität verbunden sind, können Recyclingunternehmen auf Daten wie Textilkategorie, Herkunft, Nutzungshistorie, Anzahl der Waschzyklen, Zustand oder vorgesehenen Verwertungsweg am Nutzungsende zugreifen.
Datamars LaundryChip™-Tags, RFID-Lesesysteme und Twinify helfen dabei, eine durchgängige digitale Verbindung zwischen dem physischen Textil und seinem Lebenszyklusdatensatz herzustellen. Dadurch können Recyclingunternehmen mit Herstellern, Wäschereien, Vermietunternehmen und Endnutzern entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette vernetzt werden.
Durch eine bessere Datenverfügbarkeit am Nutzungsende kann RFID eine präzisere Sortierung, eine bessere Materialflusskontrolle, mehr Möglichkeiten zur Wiederverwendung und besser rückverfolgbare textile Kreislaufprozesse unterstützen.
VON DER FORSCHUNG IN DIE PRAXIS: RFID UND KREISLAUFFÄHIGE ARBEITSKLEIDUNG.
Der Übergang von einem linearen zu einem zirkulären Lebenszyklus für Arbeitskleidung erfordert mehr als gute Absichten. Er erfordert Daten. Zuverlässige Daten auf Einzelartikelebene, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette fließen – vom Hersteller zur Wäscherei, vom Nutzer über den Sortierbetrieb bis zum Recyclingunternehmen.
Um zu untersuchen, wie dieser Übergang in der Praxis aussieht, beteiligte sich Datamars Textile ID an einer zweijährigen Forschungsinitiative unter der Leitung der Hochschule Luzern (Schweiz). Das Projekt untersuchte, wie RFID-gestützte Rückverfolgbarkeit Kreislaufsysteme für Arbeitskleidung unterstützen kann und welche technologische Architektur für deren Umsetzung in großem Maßstab erforderlich ist.
Als einziger Partner mit praktischer Erfahrung entlang der gesamten Wertschöpfungskette brachte Datamars LaundryChip™-Tags, Lesesysteme, Software und Beratungskompetenz ein. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen 49 Empfehlungen für zirkuläre Ressourcenflüsse, ein Circular Workwear Indicator Tool und vier Textilprototypen für den Pflegebereich mit einem Recyclinganteil von bis zu 39 %. Mehrere Erkenntnisse wurden bereits in die Twinify-Plattform integriert.
➡️Zusammenfassung der Forschungsergebnisse herunterladen.
➡️Das vollständige Projekt auf der Website der Hochschule Luzern ansehen.










